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(Edit: Ich habe zu YaCy noch zwei Videos hinzugefügt, welche die Installation unter Windows und *buntu zeigen)

(Edit zum zweiten: Gerade eben landete passend zu YaCy noch ein Artikel des Focus in meinem Feedreader, den ich nun ebenfalls im Artikel verarbeite! Wie immer entsprechend gekennzeichnet als [UPDATE].]

Werte Leserinnen und Leser,

im Digitalen Zeitalter sind Suchmaschinen wohl das A und O für uns alle. Ob Google, Yahoo! oder bing ist eigentlich fast egal, solange wir die gewünschten Informationen bekommen. Die NSA hat sich das wohl ebenfalls gedacht und sich eine eigene Suchmaschine namens „ICREACH“ geschaffen, damit sie ihre immense zusammengeraubte Datenbank auch vernünftig durchsuchen können:

NSA-Skandal: ICREACH durchsucht Hunderte Milliarden Kommunikationsdaten

Zitat:

Die NSA betreibt für sich und andere US-Behörden eine Suchmaschine, die Hunderte Milliarden gesammelter Metadaten durchforstet – und jeden Tag kommen Milliarden hinzu. Die Enthüllung zeigt, wie leicht die Globalüberwachung ist.

Bei der Menge an Information wundert mich das natürlich nicht, irgendwie müßen ja auch die Schlapphüte zu einem Ergebnis kommen! Wie allerdings bei uns in Deutschland so üblich schweigen sich die gleichgeschalteten Medien darüber aus, nur ein paar wenige wie eben Heise.de haben das zur Kenntnis genommen und darüber berichtet.

Es wurde dabei allerdings wie schon so oft übersehen, daß nicht nur die Amerikanischen Geheimdienste davon profitieren. Wie ich unter Anderem in diesem Artikel berichtet habe arbeiten unsere eigenen Geheimdienste sehr lukrativ mit den Amerikanischen zusammen, so daß sie ebenfalls in den Genuß entsprechender Informationen kommen! Diese Informationen beinhalten so einiges, wie man aus dem folgenden Zitat erkennen kann:

Nachdem das Vorgängersystem zu einem überwachten Telefonat auf Anfrage lediglich die beteiligten Telefonnummern, das Datum, die Uhrzeit und die Dauer anzeigte, kommt nun deutlich mehr zum Vorschein. Mit wenigen Klicks können etwa jede Menge Daten über die benutzte Technik, die Standorte der beteiligten Kommunikationspartner, SMS-Daten, aber auch E-Mail-Adressen und Chat-Nicknames ausgegeben werden. In Windeseile können so soziale Netze erstellt werden, die jede Menge über Zielpersonen verraten, ohne dass herangezogen wird, was sie am Telefon oder in einer E-Mail gesagt haben.

[…]

Dem Bericht zufolge durchsucht Icreach Datenbanken, die unter Rückgriff auf eine präsidiale Befugnis (Executive Order 12333) aus den frühen 80er Jahren befüllt wurden. Dieser Teil der Überwachung – von dem vor allem Nicht-Amerikaner, also etwa Deutsche betroffen sind – findet ohne juristische Aufsicht und unter minimaler Kontrolle des US-Parlaments statt.

Irgendwie kommen mir die gespeicherten Daten so bekannt vor, das ähnelt doch sehr der Liste unserer eigenen Überwachung hier in Deutschland:

  1. Vorratsdatenspeicherung! (VDS) (noch nicht, aber bald!)
  2. Totale Videoüberwachung, sehr bald wohl mit
  3. Gesichtserkennung und mit
  4. Gedankenscanner! – Ja, der ist tatsächlich in Arbeit!
  5. Automatische Nummernschilderkennung! (über das Verkehrsleitsystem und/oder die Videoüberwachung bzw. das Mautsystem)
  6. Standortüberwachung bzw. Personenortung durch Handy/Smartphone!
  7. Ständige Überprüfung der E-Mails mit der SINA-Box!
  8. Der StaSi-Trojaner, damit der Computer auch gleich noch manipuliert werden kann!
  9. Bestandsdatenauskunft durch Polizei und Geheimdienste!
  10. Funkzellenüberwachung, aber garantiert nicht nur in Sachsen!

Hier muß man sich echt langsam fragen, in welcher Relation das alles noch mit der Terrorabwehr und ähnlichem zu tun hat. Natürlich nichts, aber wirklich überhaupt nichts! Die entsprechenden Artikel hier im Blog verlinke ich jetzt nicht mehr, das ist auch gar nicht nötig. Mit der Suchmaschine eurer Wahl werdet ihr genügend Beweise dafür finden, daß all diese Maßnahmen gar nichts bringen. Auch meine eigenen Artikel tauchen dabei auf, denn inzwischen ist mein kleines Castle gar nicht mehr so klein!

Einzig der Gedankenscanner würde helfen, eine Straftat zu verhindern. Jedoch verstößt dieses Ding so ziemlich gegen jedes Menschenrecht, er sollte also niemals erlaubt werden! Alle anderen Dinge auf der Liste taugen allerhöchstens dazu, daß sie einen kleiner Hehler oder Taschendieb fangen. Wer sich jedoch entsprechend zu schützen weiß, den werden diese Maßnahmen garantiert nicht stören!

Es glaubt doch wohl wirklich kein Mensch ernsthaft, daß man damit einen richtigen Terroristen fangen kann! Man sieht es doch sehr gut immer wieder, sollte vor allem im massenhaft überwachten Amerika ein Anschlag stattfinden. Es wird also gar nichts verhindert, das ist ja auch gar nicht möglich! Vielleicht finden sie damit einen Täter, aber meistens ist der nach einem Attentat sowieso tot. An die wahren Hintermänner kommen sie eh nicht ran, die sitzen eh in der ReGIERung und damit am längeren Hebel.

 

YaCy: Die eigene P2P-Suchmaschine!

Ich habe ja mit einigen meiner Tutorials schon gezeigt, wie man sich teilweise gegen diese Überwachung schützen kann. Man verschlüsselt seine E-Mails mit PGP, verwendet einen Proxy-Server und einen gesicherten Chat (der zweite Teil hierzu dauert leider doch länger wie erwartet, sorry!), wobei das wirklich nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten ist. Da auch die Suchmaschinen überwacht werden wäre es doch eine gute Idee, wenn man eine eigene verwenden würde! Hierbei ist jedoch darauf zu achten, daß die Suche nicht nach außen hin bekannt wird.

An dieser Stelle kommt nun YaCy in’s Spiel, eine sogenannte Peer-to-Peer-Suchmaschine, welche auf dem eigenen Rechner läuft! Das klingt nun komplizierter als es ist, man installiert dazu jedoch nur ein einziges Programm. Von Vorteil wäre hier zwar ein eigener Server, da YaCy je nach Betriebsart schon einiges an Rechenzeit benötigt. Notwendig ist er jedoch nicht, bei mir läuft YaCy schon seit einiger Zeit im Hintergrund mit!

Natürlich muß ich dazu sagen, daß YaCy noch nicht an große Suchmaschinen heran kommt mit den Ergebnissen. Dazu ist sie auch viel zu unbekannt und dementsprechend wenig verbreitet, das sollte jedem klar sein. Je mehr Leute allerdings mitmachen, desto besser werden auch die Suchergebnisse und desto schneller wird YaCy auch! Man kann YaCy nämlich so einstellen, daß der entsprechende Index mit anderen Teilnehmern geteilt wird. Wenn man also einen Crawler startet und selbst Webseiten indiziert, dann können diese auch an die anderen Peers weitervermittelt werden.

Man kann YaCy auch als Proxy verwenden, dann werden die besuchten Websites direkt in den Index aufgenommen. Das geht allerdings nicht, wenn man wie oben schon erwähnt einen anonymen Proxy verwendet! Hier muß man sich also entscheiden, was man verwenden will. Notwendig ist das jedoch nicht, da man ja stattdessen wie schon erwähnt einen eigenen Crawler starten kann, der allerdings wiederum das eigene System ausbremst.

Es ist hier eine reine Frage des eigenen Nutzen, wie YaCy verwendet wird. Ich bevorzuge den Proxy, da ich ja mit meinem System auch arbeiten will! Wenn man jedoch einen eigenen Server im Netzwerk hat, dann ist auf jeden Fall der Crawler zu bevorzugen. In den meisten Fällen lohnt sich das jedoch eher nicht, da man dadurch ja ein weiteres System pflegen muß. Die Updates müßen regelmäßig eingespielt werden, das Backup sollte immer auf dem aktuellen Stand sein und natürlich darf man auch die Energiekosten nicht vergessen!

Eine gute Beschreibung von YaCy findet man hier, wobei man sich da auch gleich noch andere Suchmaschinen ansehen kann. Der wirklich große Vorteil von YaCy ist, daß ein verteilter Index verwendet wird. Es ist also kein zentraler Server vorhanden, sondern jeder Peer hat seinen eigenen Index. Da dieser mit anderen Peers geteilt werden kann ist ein Ausfall praktisch nicht möglich. Allerdings läuft nicht wie bei mir jeder Peer 24/7 durch, so daß hier bei den Suchergebnissen mit Einschränkungen gerechnet werden muß. Auch teilt wohl nicht jeder seinen Index mit anderen Peers, wodurch die Suche leider ebenfalls eingeengt wird.

Hier gibt es noch zwei Videos für 1.) Windows und 2.) *buntu / Linux Mint zur Installation von YaCy:

Für *buntu und Linux Mint gibt es auch Paketquellen, die man einbinden kann!

 

[UPDATE:]

Passend hierzu gibt es heute folgende Meldung auf Focus online:

Ruf nach mehr Transparenz – Maas warnt vor manipulierten Suchergebnissen bei Google

Zitat Bundesjustizminister Heiko Maas:

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) warnt vor einer Entmündigung der Bürger durch den Suchmaschinen-Konzern Google. Maas sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“: „Die Nutzer verlieren die Kontrolle über ihre Daten und damit über einen wichtigen Teil ihres Lebens. Um diese digitale Entmündigung zu stoppen, brauchen wir zumindest einen einheitlichen Datenschutz in der EU. National können wir das längst nicht mehr lösen.“

Ähm… Was ist dem Mann da von der Lippe gefallen? Wer manipuliert den da wohl die meisten Suchergebnisse, Google? Wohl kaum! Das sind hauptsächlich die ReGIERungen selbst mit ihren Gesetzen, die sie vor allem für ihre Parteikollegen und für die von ihnen „gesponserten“ Medien konstruieren!

Man denke doch nur einmal an das Recht auf Vergessen oder das Leistungsschutzrecht für Presseverleger (LSR). Diese Manipulation kommt doch nicht von Google, die kommt von unseren ReGIERungen selbst! Herr Maas will uns mündige Bürger hier wohl für blöde verkaufen, dabei sollte dieser Vollhonk lieber erst einmal in den Spiegel sehen… falls dieser nicht bei seiner Annäherung in 1.000 Stücke zerspringt!

Übrigens kommen in den Suchergebnissen zum Thema LSR bei den meisten Suchmaschinen tatsächlich genau die Verlage ziemlich weit vorne, die sich für diesen Unfug stark gemacht haben! Und das meint Herr Maas dazu:

Und weiter: „Die Nutzer von Google sollten nachvollziehen können, wie die Suchergebnisse sortiert werden. Dabei geht es auch darum, inwiefern Suchergebnisse etwa durch wirtschaftliche Interessen manipuliert werden.“

Das „wirtschaftliche Interesse“ liegt hier ja wohl eindeutig klar auf der Hand, das besteht nämlich bei unseren eigenen Politikern und den von ihnen geschmierten Medien. Was sich dieser Mann hier erlaubt ist eine bodenlose Frechheit. Solche Leute gehören alle in einen Sack gesteckt und dann mit wirklich kräftigen Knüppeln bearbeitet, man trifft dabei immer den oder die Richtige! Ein weiterer Grund, eine eigene Suchmaschine zu verwenden, YaCy läßt grüßen!

[/UPDATE]

 

Mein Fazit:

Wie schon oben erwähnt kommt es darauf an, daß so viele Leute wie möglich bei YaCy mitmachen. Bei genügend Teilnehmern wäre es dabei ohne Schwierigkeiten möglich, auch den großen Suchmaschinen wie Google, Yahoo! und bing Paroli zu bieten und in die Schranken zu weisen. Dabei ist auch zu beachten, daß YaCy keiner Zensur oder Überwachung unterliegt! Bedingt durch den P2P-Aufbau ist dies unmöglich, da YaCy ja auf dem eigenen Rechner läuft und dort auch der Index gespeichert ist. Wir schlagen damit die Schlappschwänzehüte von NSA & Co und in den ReGIERungen mit ihren eigenen Waffen bzw. unserer eigenen Suchmaschine!

Man sieht hier also sehr gut, daß man mit relativ geringem Aufwand in verschiedenen Bereichen der permanenten Totalüberwachung und Zensur entkommen kann. Man ist zwar nicht wirklich unsichtbar im Netz, aber man kann die Verbreitung seiner Daten doch ziemlich eindämmen. Durch YaCy ist es auch nicht möglich, daß ein anderer erfährt, nach was man gesucht hat. Die Suche findet ja auf dem eigenen Rechner oder Server statt, was ebenfalls die eigene Privatsphäre etwas schützt!

Erwähnen möchte ich hier noch, daß für YaCy zwingend Java installiert sein muß! Das dürfte zwar auf den meisten Rechnern der Fall sein, aber aus Sicherheitsgründen sollte man im verwendeten Browser das entsprechende Plugin deaktivieren. Dieses wird für die Indexierung und die Suche nicht benötigt, so daß man hier keine Bedenken haben muß. Es ist auch völlig egal, ob man dabei Oracle Java oder OpenJDK (nur für Linux!) verwendet. Ich bevorzuge hier unter Linux/Kubuntu natürlich OpenJDK, aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.

 

Hier nun ein Aufruf an meine Leserinnen und Leser:

Macht mit bei YaCy zum Vorteil aller Internet-Nutzer!

Jeder weitere Teilnehmer bringt die Chance mit, das offene und freie globale Netz auch weiterhin offen und frei nutzen zu können!

 

Viele Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

Y gwir yr erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

CC BY-NC-SA 4.0 #writinghelps: #YaCy, #ICReach, #NSA: Von Suchmaschinen und Geheimdiensten [UPDATE] von TmoWizard ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Über TmoWizard

Ich blogge hier aus Spaß am Schreiben über verschiedene Themen, wobei es auf meinem Castle kein Hauptthema gibt. Es kommt immer darauf an, was denn so gerade Sache ist. Nebenbei läuft hier die Rockantenne dazu, denn bekanntlich geht ja mit Musik alles besser! ;-) Ansonsten lese ich gerne irgendwelche Romane, wobei hier neben Fantasy und Horror auch Science-Fiction, Krimis und Western nicht fehlen dürfen! Ach ja: Trotz meinem Alter lese ich immer wieder Asterix, wobei mir leider ein Album fehlt. Alles weiter über mich kann man hier im Internet finden ... naja, zumindest ein bißchen was. Ein Magier wird niemals alle seine Geheimnisse preisgeben, geht ja mal gar nicht! :-D

14 Kommentare zum Artikel

  • Gerhard (22 Kommentare) sagt:
    Hallo Mike,

    dass solche Aussagen

    Man sieht hier also sehr gut, daß man mit relativ geringem Aufwand in verschiedenen Bereichen der permanenten Totalüberwachung und Zensur entkommen kann.

    gerade von Dir kommen, stört mich schon. Es stimmt einfach nicht, dass solche Abwehrmaßnahmen mit „relativ geringem Aufwand“ durchzuführen sind.

    Wenn ich nur das lese, was Du über YaCy schreibst und verlinkst, so verstehe ich nur sehr wenig. Und das gilt auch für Verschlüsselung & Co.

    Mit bestem Gruß
    Gerhard

    • TmoWizard (844 Kommentare) sagt:

      Hallöchen Gerhard,

      ich habe extra geschrieben „mit relativ geringem Aufwand“ und das ist auch richtig so! Als einfacher Anwender installierst Du die Software nur, das war es dann auch schon. Alles andere ist kein muß, sondern ein kann.

      Ich habe gerade eben noch zwei Videos in den Artikel eingefügt, welche die Installation unter Windows und *buntu / Linux Mint erklären. Es ist nicht schwerer wie bei jedem anderen Programm auch, das kann wirklich jeder!

      Die Verschlüsselung für OpenPGP/Enigmail ist etwas schwerer, mit meinem Tutorial aber auch zu schaffen. Noch einfacher sind der IRC mit ChatZilla oder ein Proxy, wobei es zum IRC noch mehr Möglichkeiten gibt, die aber in einem weiteren Tutorial folgen.

      Grüße nun aus Augsburg

      Mike, TmoWizard Zaubersmilie

  • Gerhard (22 Kommentare) sagt:
    Hallo Mike,

    meine Kritik an Dir habe ich nach dem Schreiben bereut. Ich habe mal wieder zu schnell und spontan geschrieben. Im Grunde war es ein Ausdruck, dass mich solche Themen zwar nach wie vor interessieren, ich aber in der Praxis nicht mehr die Motivation und die Kraft habe, solche Dinge auch umzusetzen. Das geschieht dann mal in ausgeglichenen Minuten.

    Lieben Gruß und
    viel Kraft für Dich
    Gerhard

    • TmoWizard (844 Kommentare) sagt:

      Hallo Gerhard,

      meine Kritik an Dir habe ich nach dem Schreiben bereut.

      Warum? Kritik ist ausdrücklich erwünscht und erlaubt, solange sie im Rahmen der Höflichkeit bleibt!

      Im Grunde war es ein Ausdruck, dass mich solche Themen zwar nach wie vor interessieren, ich aber in der Praxis nicht mehr die Motivation und die Kraft habe, solche Dinge auch umzusetzen.

      Du darfst das nicht so negativ sehen! Wir werden alle nicht jünger, das ist nun mal der Lauf der Zeit. Ich werde nächstes Jahr ja auch bereits 50 und habe so einiges hinter mir, aber dazulernen kann man immer.

      Bis vor knapp 8 Wochen kannte ich z. B. YaCy noch gar nicht, inzwischen habe ich aber selbst schon einige Webseiten indexiert.

      Mir fällt so etwas wohl leichter wie vielen anderen, da ich schon seit über 30 Jahren an der Tastatur sitze. Aber auch meine Ex-Frau Andrea bekommt ohne meine Hilfe viele Dinge am Computer hin, obwohl ihr mein Wissen dazu fehlt und sie mit dieser Materie nicht wirklich vertraut ist!

      Andrea hat ja nun mit ihrer Krankheit wirklich einiges inklusive vieler Operationen hinter sich, trotzdem nimmt sie sich auch für solche Dinge immer wieder Zeit. Momentan arbeitet sie sich z. B. in das Graphikprogramm Gimp ein, damit habe ich so gut wie gar nichts am Hut! Ich bekomme ein paar einfache Sachen damit gebacken. aber tiefer steige ich da nicht durch.

      Es kommt hier auch auf die eigenen Interessen an, in wie weit man damit zurecht kommt. Ich befasse mich eben viel mit der Sicherheit am Computer, aber auch erst seit vielleicht 5 oder 6 Jahren. Wirklich intensiv mache ich das aber nicht, es ist schließlich nur ein Hobby von mir.

      SeaMonkey ist wieder eine andere Geschichte. Ich arbeite mit dieser Suite ja schon seit dem Netscape Communicator (1996/1997), da kommt natürlich schon einiges an Wissen zusammen. Nur dadurch ist es mir ja auch möglich, daß ich meine Tutorials für die Suite schreibe.

      viel Kraft für Dich

      Die brauchen wir wohl alle in der heutigen Zeit!

      Viele Grüße aus Augsburg

      Mike, TmoWizard Zaubersmilie

      • Gerhard (22 Kommentare) sagt:
        Hallo Mike,

        herzlichen Dank für Deine ausführliche und verständnisvolle Antwort. Auf meine persönlichen Hintergründe möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Dazu habe ich einerseits in meinem Gedankenbuch sehr viel geschrieben und bin diese Thematik im Grunde genommen gestrichen leid.

        Danke schön für die Videos. Das erste unterstreicht auch mal bildlich und sprachlich Deine Aussage

        Als einfacher Anwender installierst Du die Software nur, das war es dann auch schon. Alles andere ist kein muß, sondern ein kann.

        Ich werde Yacy dann mal installieren und als erstes meine Seite, Deine Seite und Sörens Seite empfehlen und natürlich auf Deutsch einstellen.

        So – jetzt geht´s in die Sonne und zum Kaffeetrinken.

        Schönen Sonntag für Dich
        und grüße Andrea von mir
        Gerhard

        • TmoWizard (844 Kommentare) sagt:

          Hallo Gerhard,

          persönliche Hintergründe direkt habe ich ja auch nur bedingt erwähnt, das gehört hier nicht her.

          Das mit den Videos ist mir gerade noch eingefallen, die hatte ich schon fast aus dem Radar verloren! :-O Habe derzeit leider auch viel zu tun, da ich derzeit einen vierbeinigen Gast hier habe. Läuft eben nicht immer alles so wie geplant.

          Wie geschrieben ist YaCy recht einfach zu bedienen, eigentlich wie jede andere Suchmaschine auch. Nur die Suchergebnisse lassen oft zu wünschen übrig, da einfach zu wenig Leute mitmachen!

          Meine Seite und teilweise auch die von Sören Hentzschel sind schon indexiert. Wie geschrieben braucht jedoch der Crawler sehr viel Rechenpower, aber auch Zeit! Den sollte man am Besten Nachts laufen lassen, wenn man denn wie ich die Möglichkeit hat. Ich habe das letztens ganz übelst bemerkt, da ich die Webseite von Thomas Stadler indiziert habe!

          (Edit: Habe ich doch glatt vergessen: Für YaCy gibt es auch ein deutsches Forum vom Entwickler (Nickname „Orbiter“) selbst!)

          So – jetzt geht´s in die Sonne und zum Kaffeetrinken.

          Öhm… Sonne, was ist denn das? Die habe ich heute noch nicht gesehen, hier in Augsburg ist alles verhangen! :-O

          Viele Grüße zurück nach Solingen!

          Andrea grüße ich dann, wenn ich sie wieder kontaktiere… oder sie mich. Ca. 20 Minuten zu spät, wir haben vorhin miteinander telefoniert und sie hat sich nun noch einmal abgelegt!

          Mike, TmoWizard

  • Gerhard (22 Kommentare) sagt:
    Ups,

    habe ich da etwas nicht bedacht?

    Wie geschrieben braucht jedoch der Crawler sehr viel Rechenpower, aber auch Zeit! Den sollte man am Besten Nachts laufen lassen, . . .

    a) Verlangsamt Yacy meinen Rechner? Mit DSL 16.000 (praktisch jedoch nur 10.000) hätte ich da ein Problem.
    b) Werden die Ergebnisse nur aktualisiert, wenn ich online bin? Online bin ich nur, wenn ich zu Hause bin – jedoch nicht, wenn ich schlafe.

    Bis denne
    Gerhard

    • TmoWizard (844 Kommentare) sagt:

      Hi Gerhard,

      normaler Weise bemerkt man YaCy eigentlich nicht. Das ist wie geschrieben nur dann der Fall, wenn man einen eigenen Crawler startet! Jedoch sollte das dein DSL nicht beeinträchtigen, so viel schneller bin ich hier auch nicht unterwegs!

      Die Peers können ihren Index natürlich nur dann austauschen, wenn du online bist. Beim aller ersten Start nach der Installation von YaCy kann das etwas dauern, danach merkt man davon aber nichts mehr.

      Gruß

      Mike, TmoWizard

  • Gerhard (22 Kommentare) sagt:
    Hallo Mike,

    ich habe gerade im Yacy-Forum diesen von Dir angestoßenen Beitrag gefunden. Vieles davon verstehe ich nicht so recht. Und es lässt mich zögern, Yacy zu verwenden.

    Bis später
    Gerhard

    • TmoWizard (844 Kommentare) sagt:

      Guten Abend Gerhard!

      Dieser Beitrag von mir ist eher für intern gedacht, als einfacher Anwender ist der uninteressant!

      Wenn man YaCy wie in den beiden Videos über http://localhost:8090 aufruft, dann ist das im Forenbeitrag von mir geschriebene völlig irrelevant.

      Außerdem wurde der Fehler mit der IP-Adresse inzwischen behoben, YaCy läuft bei mir nun seit beinahe 10 Tagen nonstop durch!

      Grüße aus TmoWizard’s Castle

      Mike, TmoWizard

  • Gerhard Hallstein (181 Kommentare) sagt:
    Hallo Mike,

    ich habe jetzt einige Tage einen eigenen Yacy-Peer getestet und finde ihn sehr seltsam. Zudem komme ich nur über Umwege in meinen Peer und die Art der Ergebnisse sind mir recht rätselhaft.

    Aus diesem Grund werde ich meinen Yacy-Peer wieder entfernen, auch wenn das sehr schwierig ist, weil man nach der uninstaller.exe erst suchen muss und sie auch nicht alle Dateien löscht. Laut Everything hat Yacy sehr, sehr viele Dateien auf meinem Rechner abgelegt. Entweder ich lasse sie auf meinem Rechner oder ich gehe das Risiko ein, alle zu löschen und damit zugleich Systemdateien zu löschen, die nicht gelöscht werden dürfen.

    In diesem Zusammenhang wundert es mich, dass Deine vielen Leserinnen und Leser sich nicht zu Yacy äußern. Deren Meinung würde ich mich auch sehr interessieren. Vielleicht fühlst sich ja der eine oder die andere angesprochen.

    Lieben Gruß in die Runde
    von Gerhard

  • Gerhard (22 Kommentare) sagt:
    Hallo Mike,

    da ich nicht weiß, wie ich YaCy vollständig von meinem Rechner entfernen kann, habe ich es jetzt drauf gelassen und nutze es auch. Folgende Punkte möchte ich gerne erwähnen:

    1) Da ich auch mit der gemeinschafts-orientierten Websuche YaCy unterstütze, ist es auch in Ordnung, dass ich YaCy „nur“ zum Suchen nutze.

    2) Spannend ist die Möglichkeit, die Ergebnisse von zwei Suchmaschinen miteinander zu vergleichen. Zu finden ist diese Funktion unter „Search interfaces“ => Vergleichssuche.

    3) Offensichtlich ist es normal, dass der Crawler ohne Unterbrechung durchläuft.

    9) Welchen Vorteil hat die Personalisierung des Peernamens für mich?

    So viel für den Augenblick
    und einen lieben Gruß
    von Gerhard

    • TmoWizard (844 Kommentare) sagt:

      Hallöchen Gerhard,

      ich antworte dir jetzt mal der Einfachheit halber auf beide Kommentare!

      Dein Peer läuft ja wie beschrieben auf deinem eigenen Rechner, dort kannst Du ihn dann mit http://localhost:8090 oder http://127.0.0.1:8090 aufrufen.

      Weiterhin wird unter http://localhost:8090/Status.html?noforward=, also dem Systemstatus angezeigt, unter welchem Namen dein Peer öffentlich bekannt sein könnte, z. B. http://XYZ.yacy. Das finde ich allerdings eher unsinnig, denn das soll ja dein eigener und privater Peer sein!

      Es ist zwar mit den entsprechenden Einstellungen im Router und der Firewall möglich, aber davon würde ich die Finger lassen! Ich habe den Namen meiner Suchmaschine zwar im Kopf und könnte sie entsprechend von einem anderen Rechner aus aufrufen, den Namen gebe ich aber nicht weiter.

      Daß Du YaCy nicht deinstallieren kannst verstehe ich irgendwie nicht, das sollte eigentlich bei Windows über die Systemsteuerung gehen! Ich habe aber derzeit keinen Zugang zu einem Windows-Rechner, so daß ich das leider nicht prüfen kann.

      Irgendwo habe ich erwähnt, daß ich YaCy auf einem der Windows-Rechner bei Andrea installieren möchte. Das wäre der Rechner ihres Lebensgefährten gewesen, der auch wirklich genügend Power hätte. Die Kiste war allerdings dermaßen verseucht, daß ich die Sache aufgegeben und statt dessen das komplette System neu aufgesetzt habe!

      In einer VM hier auf meinem Rechner brauche ich das jedenfalls nicht versuchen, dafür ist die Kiste einfach zu schwach.

      Das mit meinen Leserinnen und Lesern wundert mich auch oft, zu teilweise eher überflüßigen Themen kommen oft massenweise Kommentare zusammen, aber bei solchen Dingen passiert zum größten Teil nichts! :-O

      Nun zu deinem zweiten Kommentar:

      1.) Natürlich ist es in Ordnung, wenn du YaCy nur zum Suchen verwendest. Die Hauptsache ist doch, daß so viele Leute wie nur möglich mitmachen!

      2.) Dort bemerkt man aber auch ziemlich deutlich, daß YaCy derzeit noch keine wirkliche Konkurrenz für große Suchmaschinen ist! Wobei ich aber bemerken muß, daß die Ergebnisse zum Teil sehr interessant sind. Ich habe da Kommentare und so von mir gefunden, von denen ich schon gar nichts mehr wußte!

      3.) Der Crawler läuft so lange, bis er mit der entsprechenden Website fertig ist. Das kann je nach Größe ziemlich lange dauern, die Wikipedia würde ich jedenfalls nicht versuchen!

      Ähm… 9.) ???

      Keinen, außer daß du dir den Namen einfacher merken kannst. Wenn du YaCy im entsprechenden Modus laufen läßt, dann kannst du die Suchmaschine unter diesem Namen praktisch von jedem Computer aus aufrufen, egal wo der steht. Das ist aber auch alles!

      Der vorgegebene Name „_anonufe-1234567890-12“ ist doch etwas unpraktisch, wenn man seine eigene Suchmaschine auf einem fremden Rechner verwenden will.

      Ich muß allerdings dazu bemerken, daß das sowieso nicht immer funktioniert! Ich habe hier irgendwie keinen wirklichen Ansatz gefunden, an was das nun liegt. Letztens eben auf einem fremden System lief das erst ohne Probleme, dann bekam das Windows 7 dort Updates und mußte neu gestartet werden.

      Mein YaCy war danach auf diesem Rechner nicht mehr zu erreichen, auf den zwei anderen dort vorhandenen Rechner funktionierte das aber ohne Probleme!

      Nach dem ich nun von der Länge her auch einen extra Artikel hätte schreiben könne mache ich mal Schluß jetzt!

      Einen schönen Sonntag wünsche ich dir

      Mike, TmoWizard

  • Gerhard (22 Kommentare) sagt:
    Hallo Mike,

    ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort.

    Von Yacy habe ich mich zwischenzeitlich wieder verabschiedet (Beiträge 8 und 9). Es ist einfach nicht mein Ding.

    Dir auch noch einen schönen Sonntag
    und einen guten Einstig in die neue Woche
    Gerhard

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