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Liebe Leserinnen und Leser,

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ein neuer Freitag ist angebrochen und beim Webmaster Friday gibt es dementsprechend auch ein neues Thema, zu welchem ich mich auch mal wieder äußern möchte:

 

Was würdest Du tun, wenn es kein Internet gäbe?

Zitat:

Das Internet dominiert zunehmend alles. Beruflich und privat, zuhause und unterwegs. Die neuen Möglichkeiten sind erstaunlich, und das kreative Potential, Neues zu entwickeln, schier unerschöpflich. Aber liegt darin nicht auch eine fundementale Gefahr? Um sich das bewußt zu machen, geht es in dieser Woche um eine theoretische Frage, die aber potentiell immer in Betracht werden muss:

Dazu stellt Martin wie immer ein paar Fragen die es zu beantworten gilt. Da mir heute die Zeit unter den Nägeln brennt fasse ich mich relativ kurz, ich habe heute noch einiges vor. Passend zum Thema: Ab ca. 14:00 Uhr bin ich tatsächlich für mehrere Stunden ohne Internet! Hier also die erste Frage:

Keine PCs, keine Tabletts, keine Smartphones. Was würdest Du tun?

Stell Dir vor, es wäre über Wochen oder Monate so?

Ei nun, die Geräte selbst würden ja nicht einfach verschwinden! Sie wären ja weiter vorhanden, nur eben wie früher ohne Internet! Ein Tablet habe ich eh nicht und das Smartphone würde weiterhin wie ein einfaches Handy funktionieren. Ich sehe da eher ein Problem mit meinem normalen Telephon, das ist nämlich VoIP! Meine Kontakte könnte ich folglich alle über Handy und Smartphone erreichen, nur eben nicht über Messenger oder Telephon.

Messenger ist kein Problem, die Dinger nutze ich eh äußerst selten. Anders sieht es da schon mit dem Telephon aus, meine VoIP-Flat würde plötzlich wertlos sein!

Übrigens gibt es auch noch so etwas wie die Post. Außerdem bin ich auch des Schreibens mächtig, ich würde also wieder vermehrt Briefe schreiben! Schreibersmilie

 

Wie würdest Du Dein Leben organisieren?

Hier sehe ich kein Problem, denn dafür habe ich noch nie einen Computer oder so verwendet! Mein Kopf ist nämlich nicht nur da, damit es nicht in meinen Hals regnet. Ich benutze den tatsächlich auch zum Denken, stellt euch das mal vor! Lachersmilie

 

Was könntest Du machen, um Deinen Unterhalt zu verdienen?

Ähm… was? Für so etwas brauch ich nun wirklich kein Internet, damit verdiene ich nämlich keinen einzigen €ent! Beruflich war ich noch nie an das Internet gebunden, es würde sich also nichts für mich ändern in dieser Richtung.

 

Mit wem hättest Du noch Kontakte?

Telefonisch, schriftlich und natürlich auch persönlich mit fast allen, mit denen ich auch jetzt in Kontakt stehe! Ich habe von fast allen meinen Leuten entweder die Telephonnummer, die Anschrift oder auch beides. Einige wohnen sogar in meiner Nähe, man kann sich also jederzeit wie bisher einfach so im Park oder so treffen.

Schwieriger wird es da schon, wenn die Leute weiter weg leben. Ich habe nämlich weltweit Kontakte, auch mit einigen meiner Verwandten! Das ginge dann tatsächlich nur noch schriftlich, das Telefonieren wäre uns viel zu teuer.

 

Wie würdest Du Informationen beziehen?

Das wäre wirklich ein Problem, da ich weder dem Rundfunk noch dem Fernsehen oder der Presse wirklich vertraue! Viele Informationen bekommt man dort nur bruchstückhaft oder gar verfälscht, darauf könnte ich mich also nicht verlassen. Hier müßte ich mich gewaltig umstellen, beispielsweise indem ich wieder wie früher immer einen Notizblock bei mir trage!

Wobei ich gestehe, daß ich das teilweise auch heute noch mache! Mein Smartphone hat ja nur bei mir zuhause oder bei meiner Exfrau Zugang zum Internet, das ist für mich also fast normal.

 

Kannst Du Dir überhaupt noch so ein Leben ohne Internet vorstellen?

Kein Problem! Leute, ich wurde letztes Jahr 50! Ich bin also ohne Computer und Internet aufgewachsen, außerdem liebe ich die freie Natur. Ich bin zwischendurch auch mal mit dem Zelt unterwegs und war auch schon obdachlos, da gibt es kein Internet!

Außerdem hätte ich da noch was Anderes auf Lager, nämlich meine alte Mailbox! Ich würde also versuchen, daß ich wieder auf ISDN umsteigen kann. Die Dinger funktionieren nämlich über die normale Telefonleitung und verwenden ein eigenes Protokoll, Internet ist hierfür nicht notwendig!

Ich hätte also auch kein Problem an Informationen zu kommen und diese zu verbreiten wie hier auf dem Castle, ich würde das einfach über meine Mailbox machen. Mein TT030 steht ja noch hier und ist auch funktionsfähig, nur die interne Batterie ist inzwischen leer.

Oh, mir viel gerade etwas auf:

In der Wikipedia wird ATARI falsch geschrieben!

ATARI schreibt man rein in Großbuchstaben, siehe hierzu auch das Logo:

null

 

 

Zwei Fragen fehlen mir hier übrigens beim WMF, welche eigentlich sehr viele Leute betreffen und welche ich nun stelle:

Wie machst Du deine Überweisungen?

Es gibt ja tatsächlich Banken, welche nur über das Internet verfügbar sind.  Viele Leute würden da vor einem Problem stehen, ich allerdings nicht! Meine Bank ist die Stadtsparkasse und die nächste Filiale ist nicht besonders weit weg, ich würde meine Überweisungen also wie früher dort tätigen. Onlinebanking ist zwar sehr bequem, ein Ausfall des Internet wäre hier jedoch kein wirkliches Hindernis.

 

Zeitvertreib: Keine Onlinegames!

Hier sehe ich nun wirklich einen großen Verlust, obwohl ich kein besonderer Zocker! Außerdem gibt es wahrhaft genügend Spiele, für die man nicht einmal einen Computer benötigt. Ich würde Alsius, Syrtis und vor allem Ignis arg vermissen, aber wie alles mit dem Computer ist das nur eines von vielen Hobbys bei mir!

Hier wäre es wirklich sehr toll, wenn es dieses Spiel auch als Brettspiel gäbe wie z. B. DSA.

 

Mein Fazit:

Meine Informationskanäle würden sich ändern, mein Lieblingsgame könnte ich nicht mehr spielen, Onlinebanking wäre nicht mehr möglich und einige meiner Kontakte würde ich nur noch sehr schwer erreichen, das war es auch schon!

Informationen könnte und würde ich wieder per ISDN über Mailboxen, Telephon oder direkten Kontakt austauschen, wobei ich letzteres zum Teil auch heute noch mache.

Champions of Regnum würde mir wirklich fehlen, aber auch das ist nicht wirklich wichtig, es ist ja nur ein Spiel unter vielen!

 

Ein Leben ohne Internet wäre für mich kein Problem, das habe ich schließlich schon mehrfach hinter mir. Selbst meinen Kalender könnte ich direkt am Computer zu Handy und Smartphone synchronisieren, auch hierfür ist kein Internet notwendig!

Außerdem bin ich eine Leseratte und habe sehr viele Bücher hier, der Lech und ein Park sind gleich um die Ecke, etliche Bekannte habe ich hier auch und meine Brüder kann ich ebenfalls relativ leicht erreichen. Auf das Internet bin ich also nicht angewiesen, es ist für mich nur eine von vielen Informations- und Kommunikationsverbindungen.

 

In diesem Sinne mit Internet noch ein kleines Liedchen:

Viele Grüße aus TmoWizard’s Castle zu

Augusta VindelicorumY gwir yn erbyn Y byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

CC BY-NC-SA 4.0 Webmaster Friday: Ein Leben ohne Internet! von TmoWizard ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Über TmoWizard

Ich blogge hier aus Spaß am Schreiben über verschiedene Themen, wobei es auf meinem Castle kein Hauptthema gibt. Es kommt immer darauf an, was denn so gerade Sache ist. Nebenbei läuft hier die Rockantenne dazu, denn bekanntlich geht ja mit Musik alles besser! ;-) Ansonsten lese ich gerne irgendwelche Romane, wobei hier neben Fantasy und Horror auch Science-Fiction, Krimis und Western nicht fehlen dürfen! Ach ja: Trotz meinem Alter lese ich immer wieder Asterix, wobei mir leider ein Album fehlt. Alles weiter über mich kann man hier im Internet finden ... naja, zumindest ein bißchen was. Ein Magier wird niemals alle seine Geheimnisse preisgeben, geht ja mal gar nicht! :-D

4 Kommentare zum Artikel

  • sabine Puttins (2 Kommentare) sagt:
    Salve!
    Hihi… auf Atari umsteigen…
    Ich war 7 Jahre mit dem „Atari-König Volker Söhnitz“ verheiratet – dem Autoren des Shareware-Proggis „Virendetektor“…
    Greetz
    Sabine
  • Johannes (3 Kommentare) sagt:
    Kein Internet würde dazu führen, dass Menschen sich wieder vermehrt auf einer persönlichen Ebene begegnen würden, ungefiltert durch Social Media Plattformen. Soziale Aktivitäten, die physische Anwesenheit erfordern, würden wieder mehr an Bedeutung gewinnen – etwa gemeinsamer Sport, Freizeitveranstaltungen, Besuch von Theater etc.! Literatur und das Lesen von Büchern würden eine Renaissance erleben. Mit dem Verlust von Vorteilen müsten sich alle abfinden und neue Wege beschreiten. Also wenn ich die Wahl hätte – yes, let’s do it!
  • Frank Heinze (2 Kommentare) sagt:
    Oha, kein Internet!
    Wäre für mich persönlich schon doof, aber machbar, da ich auch schon etwas älter bin und die Zeit vor dem Internet sehr gut kenne
    Beruflich liegt die Sache da schon anders. Ich arbeite bei einer Firma mit Hauptsitz in Frankreich, und da werden alle Daten über das Internet synchronisiert.
    Außerdem haben wir über das Internet Zugang zu unseren (verkauften) Anlagen.
    Da würde mit einem mal der ganze Support für wegfallen.
    Aber auch so triviale Sachen wie schnell mal ein Hotel in einer fremden Stadt zu finden und zu reservieren.
    Gehen würde es aber, ging ja vorher auch.
    Nur halt wieder mit viel mehr Aufwand…und ganz ehrlich: Das möchte ich nicht
    Viele Grüße aus der Klosterstadt Lorsch
  • Andreas Schier (11 Kommentare) sagt:
    Hallo

    Der größte Vorteil ohne Internet wäre der
    Ausfall und das Fehlen der „sozialen Medien“,
    weil diese Datensammler zur Kommunikation überflüssig sind.

    Hart wäre das für Menschen, für die das Internet nur aus Whatsapp, Facebook und Youtube besteht und noch nicht einmal eine E-Mai schreiben können…

    Mfg
    Andreas

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